Willkommen auf Blunkerbach.de

Es war schon sehr lange überfällig, diese Webpräsenz zu überarbeiten. Schall & Rauch war gestern. Die kommenden Herbstwochen werden es mir dann ermöglichen, neue Inhalte an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wie der Foto-Slider schon zeigt, befassen wir uns hier mit Beobachtungen, dem Monitoring und der Bestandserfassung von Greifvögeln.

Zielarten sind die im östlichen Hügelland von Schleswig-Holstein dominierenden Arten Seeadler, Uhu, Habicht, Rotmilan und Mäusebussard.

Hierzu dann demnächst mehr, garniert mit knackscharfen Eindrücken aus der Blunkerbachniederung und entlang der Tensfelder Au. Bis dahin viel Freude an der frischen Luft und weiterhin schöne Beobachtungen.

Danke Spiegel TV & danke Hans !

Sehr positiv überrascht hat mich im August 2020 der Anruf von Gudrun Altrogge, die zwischenzeitlich für Spiegel TV eine umfängliche Reportage zu den vergifteten Rotmilanen in den Kreisen Segeberg und Plön seit 2018 produziert hat. Zusammen mit Hans Wirth ( Artenbeauftragter Rotmilan der OAG SH ) war es auch für mich eine Herzensangelegenheit, diesen Beitrag zu unterstützen. Die Ausstrahlung erfolgte am 21.09.2020.



Die nachweislich festgestellte Serie an Rotmilanvergiftungen ist in Schleswig Holstein einzigartig. Auch wir haben uns mit insgesamt 700 Euro an der ausgesetzten Belohnung beteiligt.

Demnächst folgt hier die Chronologie meiner Beobachtungen aus 2018 - vom Brutplatz, über die Totfunde zum ausgewilderten jungen Rotmilan.

Brutbestandserfassung des Mäusebussards in Schleswig Holstein

Zusammen mit Ulla & Willfried Berger aus Schmalensee unterstützen wir seit Ende 2018 dieses vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur-  und Digitalisierung ( MELUND ) in Auftrag gegebene Projekt. Auftragnehmer ist die OAG SH.

Ziel ist es, ein aktuelles Bild respektiv Veränderungen der Bestandsentwicklung des Mäusebussard in Schleswig Holstein zu erhalten. Unser Untersuchungsgebiet besitzt eine Größe von ca. 125 km². Mit einem offiziellen Abschlußbericht ist in 2021 zu rechnen.






<

Doppelter Halswirbelbruch

Ungewöhnlich war im Oktober 2020 der Fund eines Mäusebussards im ersten Kalenderjahr, der direkt unter einer Eiche auf einem Feldweg lag. Mäusebussarde fallen nicht einfach so vom Baum, was eine Untersuchung rechtfertigte. Augenscheinlich unversehrt und bestens genährt, zeigt das Röntgenbild einen doppelten Halswirbelbruch. Wie kann das passieren ?

Eine plausible Erklärung lieferte Uwe Robitzky: Ein anthropogener Eingriff hätte im Umfeld des Fundortes Spuren hinterlassen. Daher die Vermutung, das ein Uhu erfolglos versucht haben könnte, dem Mäusebussard den Kopf abzureissen und dabei gestört wurde. Und in der Tat gab es im Umfeld eine erfolgreiche Uhubrut. Eine Bestätigung hätte das Abbalgen des Tieres bringen können, dies ist aber nicht erfolgt.

Dennoch erfreulich, das hier schnell und pragmatisch entschieden worden ist, den Vogel auf eine mögliche Vergiftung untersuchen zu lassen - danke an alle Beteiligten !

Es gibt halt nichts, was es nicht gibt...

SEEADLER DRILLINGE 2020

Mehr geht nicht ! Seeadler Drillingen mal auf die Hosen geschaut, die erfreulicherweise auch alle ausgeflogen sind. Beabochtungen aus dem östlichen Hügelland in Schleswig-Holstein. Hier zu sehen, ein leichter Eintrag von Nistmaterial. Beute wäre natürlich schöner gewesen, das werde ich dann nachreichen.

Technik: Fujifilm X-T4 mit dem XF 100-400 mm F4.5-5.6 R LM OIS WR zuzüglich XF2X TC WR Telekonverter. 4K Aufnahme, auf Full HD eingedampft. In den ersten beiden Sequenzen ist die Geschwindigkeit auf 50 bzw. 25% reduziert worden.
Die Bedienung der Kamera erfolgte mittels Fernsteuerung, was die Beobachtung von einen anderen Standort ermöglicht hat.

Cookie Banner | Dakitec.de